Friedrich-Spee-Preis für Ziviles Engagement und Zivilcourage

  

Verantwortungsbewusstsein und der Schutz der Würde des Einzelnen sind die Grundpfeiler der Gemeinschaft des Canisius-Kollegs!
Das betrifft die Gegenwart und unsere Zukunft, aber auch die Vergangenheit des Kollegs.

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Canisius-Kolleg | Geistliche Ideenwerkstatt


Nikodemus-Gespräch im Juni  

 

Herzlich einladen möchten wir Sie zu unserer dritten Veranstaltung in der Reihe 'Nikodemus-Gespräche'!

Pater Dr. Elmar Salmann OSB, ehemaliger Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, spricht zum Thema "Gläubiges Staunen".

Und Sie sind eingeladen, sich in der geistlichen Ideenwerkstatt zur Zukunft der Kirche in Berlin einzubringen und mit uns zu diskutieren.

Termin: Dienstag, 7. Juni 2016, 19.30 Uhr

Ort:      Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230, 13627 Berlin

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und eine lebhafte Diskussion!

 

  

Canisius-Kolleg | Geistliche Ideenwerkstatt

 

Harmonisch bis heiter und kontrovers

Wolfgang Thierse zu Gast beim Nikodemus-Gespräch

 

Ohne in einer Gemeinde beheimatet zu sein, geht es nicht. Das sei seine Schlüsselerfahrung, sagte der Politiker Wolfgang Thierse (SPD) beim zweiten Nikodemus-Gespräch am Montagabend. In der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum in Berlin-Plötzensee redete der ehemalige Bundestagspräsident über sein Leben als Christ in der DDR, erzählte Anekdoten aus seiner politischen Karriere und kritisierte scharf den Pastoralen Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“. Bei den 90 Zuhörern fanden seine Worte große Zustimmung.

Zum Schluss polemisierte er doch. „Damit das nicht zu harmonisch endet“, erklärte Wolfgang Thierse und legte noch einmal nach. Obwohl er anfangs angekündigt hatte, „so unpolemisch wie möglich“ reden zu wollen, verschärfte er schließlich seine Kritik am Pastoralen Prozess im Erzbistum Berlin. Den zu einem geistlichen Prozess zu verklären, finde er „unanständig“, weil es ihn unangreifbar mache. Beispiele anderer Bistümer hätten gezeigt, dass der pastorale Großraum nicht funktioniere. „Ich werde es zum Glück nicht mehr erleben, den Schaden, den dieser Prozess anrichten wird”, betonte der 72-Jährige und erhielt dafür Applaus. Thierse lieferte damit das, was die Zuhörer von ihm erwartet hatten: keinen braven Vortrag, sondern eine kritische Auseinandersetzung mit der Situation der Katholischen Kirche und ihrer Zukunft.

Verschiedene Positionen zulassen und offen sein auch für Kritik, das möchten die Veranstalter der Nikodemus-Gespräche. Die Veranstaltungsreihe ist aus einer Zusammenarbeit des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin, der Katholischen Akademie und des Canisius-Kollegs entstanden. Sie haben das neue Format konzipiert, um über den Pastoralen Prozess „geistlich nachzudenken“. Was damit gemeint ist, erklärte der Rektor des Canisius-Kollegs und Mitinitiator, Pater Tobias Zimmermann SJ, der als Moderator durch den Abend führte: „Nicht nur auf das Gesagte achten, sondern auch auf das, was es in einem bewegt.“ Bereits vor vier Wochen wollten über 200 Besucher beim ersten Nikodemus-Gespräch Erzbischof Heiner Koch und den Diözesanratsvorsitzenden Wolfgang Klose hören. Mit Wolfgang Thierse hatten die Veranstalter dieses Mal zwar auch einen Katholiken eingeladen, aber er stellte gleich klar: „Ich rede nicht sonderlich fromm, das war das letzte Mal.“  

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Neues von unseren Partnerschulen in Simbabwe

 

Neuigkeiten aus unseren Partnerschulen haben wir lange erwartet – aber ohne Strom ist es schwierig, eine Partnerschaft auszubauen und die elementaren Probleme sind dabei ganz andere. Umso erfreulicher ist es, dass uns gerade aus St Rupert Mayer per WhatsApp und – falls Strom vorhanden, auch per mail - immer wieder Bilder und Informationen über verschiedene Aktivitäten erreichen.

So schickte uns Marcus Garvey Waraza, Lehrer für Geschichte und Computer Studies in St Rupert Mayer, Bilder seiner A-Level-Schülerinnen und Schüler, die anlässlich eines Besuchs seiner students bei der Makumbi Visitation High School aufgenommen wurden.  Sein nachfolgend beigefügter Text macht deutliche, welcher qualitative Unterschied zwischen diesen beiden Schulen noch besteht.

In Simbabwe beginnt nun nach 4 Wochen Herbstferien die Schule wieder. Ganz unkompliziert wird der Alltag nicht werden, da nach einem Blitzeinschlag vor 5 Monaten die High School in St Rupert Mayer immer noch ohne Strom ist. So können die Schüler nicht wirklich lernen, sinnvoll mit Computern zu arbeiten, geschweige denn Email-Kontakt mit Schülern in Deutschland aufrecht zu halten. Eine Lösung in dieser Region wären Solarpaneele.

Außerdem gibt es leider immer noch kein Internet, was das Kommunizieren mit unseren Schülerinnen und Schülern erschwert. Nicht jeder kann und will schließlich WhatsApp nutzen – was für den Kontakt mit unseren Partnern in St Rupert aber immer noch am besten geeignet ist.

Den sehr trockenen Sommer mit viel zu unkalkulierbaren Regenfällen haben nun alle soweit überstanden, aber während einige Familien Glück hatten und ernten können, weil  ihr Saatgut auf den Feldern nicht vertrocknet ist, gibt es natürlich auch viele, die gar nicht ernten können und somit auch ihre Kinder nicht zur Schule schicken können.

Eine größere Veränderung gibt es von St Rupert Mayer zu berichten: Sister Felisters Mandinyenya wurde leider an eine andere katholische Schule versetzt und nun hoffen alle auf eine neue und ebenso engagierte Headmistress oder einen Headmaster.

Wer mehr über unsere Partnerschulen wissen möchte oder sich einbringen will, ist herzlich eingeladen, an der AG teilzunehmen, deren Termin Pater Pfuff noch mitteilen wird. 

Susan Wildermuth

 

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