Canisius-Kolleg | Geistliche Ideenwerkstatt

 



Nikodemus-Gespräch im Oktober

 

Die Nikodemus-Gespräche gehen in die nächste Runde.

Am Montag, den 10. Oktober um 19:30 Uhr startet wieder unsere Geistliche Ideenwerkstatt zur Zukunft der Kirche in Berlin in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Impulsgeberin ist diesmal Sr. Prof. Dr. Margareta Gruber OSF zum Thema „Leben im Transitbereich“.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Schuljahresbeginn 2016 / 2017

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unserer Schule,

am 5. September waren sie nun wirklich vorbei, die Sommerferien. Endlich ist wieder Leben eingekehrt in unsere Hallen, Fluren und Klassenzimmer! Wir haben am Montag 90 neue Schülerinnen und Schüler in unseren drei neuen Sexten eingeschult und freuen uns schon jetzt auf die Ideen und Talente, die uns unsere Neuen in den kommenden Wochen und Monaten bescheren werden.

Nach der Eingewöhnung der Sextanerinnen und Sextaner geht es dann in der nächsten Woche auch schon gleich richtig los mit unserem alljährlichen Delptag, den wir am 15. September begehen. Um 9:15 Uhr
beginnen wir den Tag gemeinsam mit einem Gottesdienst in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Im Anschluss arbeiten die Schüler*innen im Klassenverband zu sozialpolitischen Themen, die einen engen Zusammenhang zum Glauben haben. So wird sich eine Gruppe auf den Weg zu Orten der Erinnerung in der Umgebung unserer Schule machen. Andere Gruppen haben die Möglichkeit mit Ordensleuten ins Gespräch zu kommen zu deren Leben und Lebensform. Schülerinnen und Schüler der Oberstufen besuchen eine Podiumsdiskussion in der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Wie kann die Integration der Flüchtlinge in Deutschland gelingen?“

Am 18. September findet der Tag der freien Schulen statt. Die Arbeitsgemeinschaft der Schulen in Freier Trägerschaft, in der auch das CK vertreten ist, hat anlässlich der Wahlen in einem Positionspapier Stellung dazu genommen, vor welchen Herausforderungen sie das Berliner Schulwesen sieht, und was dementsprechend von der Bildungspolitik in der kommenden Legislaturperiode angegangen werden sollte. Sie finden das Positionspapier hier. Am 18.9.2016 werden auch wir uns als Schule wieder vor Ort am Potsdamer Platz präsentieren. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde unserer Schule, ich wünsche Euch, Ihnen und uns ein erfolgreiches uns weiter bringendes Schuljahr mit viel Freude am Lernen und Leben. Wir danken allen, die uns ihr Vertrauen schenken, geschenkt haben und schenken werden und deren Unterstützung unsere Arbeit ein Stück weit erleichtert und krönt. 

Mit herzlichen Grüßen

Pater Tobias Zimmermann SJ
Rektor Canisius-Kolleg

 

 

„Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“

 

3. Platz beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten 2016!

Der Kunstkurs des 2. Semesters von Frau Dr. Pack hat erfolgreich bei der siebten Runde des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ teilgenommen. Unter insgesamt 627 Wettbewerbsbeiträgen hat es der Kurs mit seinem Foto-Projekt zum Thema „Flucht und Toleranz“ unter die 21 besten Einsendungen geschafft und in der Kategorie 4 (Klassen 11-13) den 3. Platz belegt. Am 14. Juni wurde die Gruppe im Schloss Bellevue gemeinsam mit den anderen Preisträgerinnen und Preisträgern aus­gezeich­net.


Aus der Jury-Beschreibung des Wettbewerbsbeitrags:

„Der Kunstkurs des Canisius-Kollegs befasste sich auf visuelle und kreative Weise mit dem Thema ‚Flucht‘. Ziel des Projekts war, möglichst viele Perspektiven der Fluchtthematik aufzuzeigen und dabei individuelle und zum Teil ungewöhnliche Herangehensweisen zu finden. […] Bei der Recherchearbeit waren den Schülerinnen und Schülern persönliche Erfahrungen und Sichtweisen besonders wichtig. So wurde beispielsweise auch die Sicht von Republikflüchtigen aus der DDR-Zeit berücksichtigt. Um einen Perspektivwechsel anzustoßen, wurden die verschiedenen Motive aus der Perspektive der Aufnahmegesellschaft sowie aus der Perspektive der Flüchtenden dargestellt. Der Beitrag beeindruckt durch seinen individuellen und authentischen Zugang. Dadurch kommt ein großes Spektrum der Vielfalt der Thematik ‚Flucht und Migration‘ zum Ausdruck, das die differenzierte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt.“

 

 

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"Es geht ans Eingemachte"

Elmar Salmann zu Gast beim dritten Nikodemus-Gespräch am 7. Juni 2016

 

Die wirklich schmerzhaften Umbrüche stehen Christen im Erzbistum Berlin erst noch bevor. Davon ging Pater Elmar Salmann OSB beim dritten Nikodemus-Gespräch am Dienstagabend aus. Der Benediktiner, der über 30 Jahre lang als Professor an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom tätig war, sprach in der Plötzenseer Gedenkkirche Maria Regina Martyrum darüber, wohin sich die Kirche in Deutschland entwickelt. Mit Blick auf den Pastoralen Prozess „Wo Glauben Raum gewinnt“ sagte er: „Die Not ist überall dieselbe. Die sollte man jetzt nicht klischieren und eine geistliche Enthusiasmussoße drübergießen. Sondern sagen: Wir versuchen uns dieser Notlage zu stellen.“

„Interessantes Gespräch. Hast Du denn alles verstanden?“, fragte eine Dame ihren Begleiter nach der Veranstaltung. Der Abend ließ viele der über 100 Besucher fragend und staunend zurück. „Gläubiges Staunen“ – so lautete schon der Titel des Impulsvortrages. Doch wer deshalb ein Plädoyer für die Schönheit des Glaubens erwartet hatte, wurde überrascht: Pater Elmar Salmann lieferte etwas völlig anderes. Der 68-Jährige servierte ein Menü aus Weltkirche und Westfalen, seiner Heimat. Bild- und wortgewaltig sinnierte er und hob in theologische Sphären ab, beleuchtete das große Ganze, um dann wieder konkret und beispielhaft über Veränderungen innerhalb der Kirche und seines Ordens zu berichten. „Sie werden sehen, wie sich Geistliches und Realismus miteinander mischen“, leitete Salmann seinen Impuls ein und kam dann ohne Umschweife auf die Frage zu sprechen: Wie sieht die Zukunft der Kirche in Deutschland aus?

Mit Blick auf steigende Kirchenaustritte hielt der Benediktiner fest: „Heute freilich in Westeuropa geht’s ans Eingemachte.“ Neue Strukturen kirchlichen Lebens, wie sie im Pastoralen Prozess im Erzbistum Berlin entstünden, könnten aber nur für eine Übergangszeit dienen. „Die neuen Ordnungen sind eher Notstandsverordnungen in einem implodierenden System.“ Dabei versuche man immer noch zu viel Altes zu bewahren. „Noch wollen wir den Priester an der Spitze, noch wollen wir territoriale genaue Verteilung, aber da ist eine Bruchlinie, die tiefer geht“, war Salmann überzeugt. Man müsse sich eigentlich „auf eine noch größere Minderheitensituation“ einstellen, da nicht zu erwarten sei, dass sich die Menschen wieder vom Christentum begeistern ließen.

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